Robert Waldl

Chronischer Stress als Führungskraft: Wann wird er gefährlich?

Stress gehört zur Führungsarbeit – das ist keine Klage, sondern eine Tatsache. Wer ein Unternehmen leitet, ein Team führt oder als Inhaber:in täglich die volle Verantwortung trägt, kennt Phasen intensiver Belastung. Das ist normal, und kurzfristiger Druck kann sogar mobilisieren: Er schärft den Fokus, aktiviert Ressourcen und treibt zu Leistung an. Das Problem entsteht an

Psychotherapie und Business Coaching kombinieren: So baust du ein hybrides Geschäftsmodell

Immer mehr Psychotherapeut:innen arbeiten nicht mehr ausschließlich in der Praxis. Sie coachen Führungskräfte, begleiten Teams, beraten Unternehmen. Das ist kein Widerspruch – sondern, wenn es professionell aufgebaut ist, eine der stärksten Positionierungen, die ein freiberufliches Angebot im Beratungsmarkt haben kann. Ich beschäftige mich mit dieser Frage seit mehr als zwanzig Jahren – zuerst als Praktiker,

Wenn Führungskräfte an ihre Grenzen kommen – Führungskräfte Coaching bei Burnout

Warum es in dieser Situation beides braucht, psychotherapeutisches Wissen und viel Erfahrung im Führungskräfte-Coaching: Es ist ein Moment, den ich in meiner Praxis immer wieder erlebe. Eine Führungskraft sitzt mir gegenüber – gut gekleidet, ruhig in der Sprache, nach außen hin funktionierend. Und erzählt mir, dass sie seit Monaten morgens kaum mehr aufstehen kann. Dass

Wann sollte ich in ein Business Coaching investieren?

Eine Frage, die viele Führungskräfte (zu) spät stellen. Viele Unternehmer:innen und Führungskräfte stellen sich die Frage nach einem Business Coaching erst dann, wenn der Druck bereits sehr hoch ist: Entscheidungen werden schwieriger, Konflikte nehmen zu, die eigene Rolle verändert sich – und gleichzeitig fehlt ein Raum, um diese Entwicklungen in Ruhe zu reflektieren. Dabei liegt

Was ein beglückender Abend mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen über Frühwerke und Co‑Creation lehrt

Wien und die Jugend: Parallelen zwischen Musik, Unternehmertum und Start-up-Mythen: Paavo Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen überraschten das Wiener Publikum mit einem klug gebauten Programm. Franz Schuberts Symphonie Nr. 5 (D 485), Richard Strauss’ selten gespieltes Violinkonzert d‑Moll (op. 8) und Schuberts „Kleine C‑Dur“ (D 589). Drei Werke bei denen die Urheber noch keine

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