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Dr. Robert Waldl, MBA · Nachfolgeberatung für Familienunternehmen · Wien · seit mehr als 25 Jahren
Sie stehen vor der vermeintlich wichtigsten Entscheidung Ihrer unternehmerischen Laufbahn: Der Familienbetrieb soll der nächsten Generation übergeben werden. Aber wie kann das so gelingen, dass sich niemand benachteiligt fühlt (oder gar zu Streitigkeiten in der Familie führt)? In einem persönlichen Gespräch zeige ich Ihnen, wie genau das gelingen kann!
Das Problem bei Unternehmensübergaben in der Familie
Ein Unternehmen funktioniert nach Leistung, Eignung und Wirtschaftlichkeit. Eine Familie funktioniert nach Zugehörigkeit, Gleichwertigkeit und Loyalität. Im Alltag lassen sich beide Welten oft trennen. In der Nachfolge treffen sie direkt aufeinander.
Diese Fragen haben keine gemeinsame Antwort – aber sie brauchen ein gemeinsames Gespräch. Genau dabei begleiten wir.
Die 3 Fehler bei familieninternen Unternehmensübergaben
In mehr als 25 Jahren Begleitung wiederholen sich bestimmte Muster. Nicht weil Familien sie nicht vermeiden wollen, sondern weil sie schwer zu erkennen sind, solange man mitten darin steht.
Die Übergabe ist unterschrieben, aber die ältere Generation ist weiterhin präsent – bei Entscheidungen, bei Mitarbeitenden, beim Kunden. Das ist oft gut gemeint. Aber es untergräbt die Autorität der Nachfolger:in, bevor sie sich überhaupt aufbauen kann. Die Folge: das Unternehmen wird langsamer, Mitarbeitende wissen nicht, wer wirklich führt.
Ein Kind übernimmt das Unternehmen – die anderen nicht. Ohne klare, frühzeitige Regelung entsteht das Gefühl der Benachteiligung. Wer übernimmt, trägt Risiko und Verantwortung. Wer weicht, sieht oft nur den Wert des Betriebs. Beide haben recht. Und beide reden meist zu spät miteinander – oder gar nicht.
Manchmal übernimmt jemand das Unternehmen, weil es erwartet wird – nicht weil er oder sie es will. Nicht jeder Mensch ist für diesen Weg gemacht. Sich in eine ungewollte Rolle drängen zu lassen schadet langfristig allen: dem Unternehmen, der Familie und der Person selbst. Dieses Gespräch offen zu führen ist eine der wichtigsten Aufgaben zu Beginn.
Woran scheitern die meisten Übergaben von Familienunternehmen?
Die meisten Übergeber:innen wollen vor allem eines: gerecht handeln. Das ist ein verständlicher Wunsch. Aber echte Gleichbehandlung im Sinn einer mathematischen Teilung ist bei Unternehmensvermögen kaum möglich.
Wer das Unternehmen übernimmt, kann nicht frei darüber verfügen. Das Kapital steckt im Betrieb, ist mit Verantwortung, Haftung und unternehmerischem Risiko verbunden. Wer eine Ausgleichszahlung erhält, bekommt liquide Mittel. Das sind zwei sehr verschiedene Dinge, auch wenn die Zahl auf dem Papier gleich aussieht.
Deshalb braucht es offene Gespräche und tragfähige rechtliche Lösungen.
Hinweis: Die rechtliche und steuerliche Gestaltung übernehmen Notar:in und Steuerberater:in – unsere Kooperationspartner:innen. Unsere Aufgabe ist es, die Familie zu der Klarheit zu führen, die diese Gestaltung erst möglich macht.
Steuerliche und rechtliche Gestaltung liegt bei Steuerberater:innen und Notar:innen. Unser Platz ist ein anderer: Wir arbeiten an dem, was Verträge nicht regeln können.
Was will die übergebende Generation wirklich? Was will die nächste? Wir bringen alle Beteiligten an einen Tisch – auch jene, die nicht übernehmen – und schaffen gemeinsam Klarheit über Erwartungen, Wünsche und Grenzen.
Wer entscheidet ab wann worüber? Welche Aufgaben werden sofort, welche schrittweise übergeben? Diese Dinge müssen schriftlich vereinbart werden – nicht stillschweigend vorausgesetzt. Wir entwickeln gemeinsam einen realistischen Übergabeplan.
Auch Familienmitglieder, die nicht ins Unternehmen gehen, sind Teil der Lösung. Wir begleiten Gespräche mit unterschiedlichen Konstellationen – je nach Thema und Phase sind verschiedene Personen dabei.
Wo Spannungen bereits bestehen, begleiten wir vertraulich und außergerichtlich. Mediation vermeidet öffentlichen Konflikt, schont Beziehungen und hält den Prozess in Bewegung – statt vor Gericht zu enden.
Die Übergabe endet nicht beim Notartermin. Sie endet erst, wenn die nachfolgende Person tatsächlich und sichtbar führt – gegenüber Mitarbeitenden, Kund:innen und Geschäftspartner:innen. Diese Phase begleiten wir aktiv.
Wir arbeiten mit bewährten Kooperationspartner:innen zusammen – für Bilanzbereinigung, Unternehmensbewertung und alle notwendigen Verträge: innerfamiliär, zwischen Gesellschafter:innen, mit dem übernehmenden Kind.
Der beste Zeitpunkt zur Übergabe von Familienunternehmen
Das Hauptmotiv für eine Übergabe ist meist das nahende Pensionsalter – und genau deshalb beginnen viele Unternehmer:innen zu spät. Eine geordnete familieninterne Nachfolge ist ein Projekt, das neben dem laufenden Geschäft gestemmt werden muss und in der Regel Jahre braucht.
Dazu kommt: Nur rund ein Viertel der österreichischen Unternehmer:innen hat Vorsorge für ein ungeplantes Ausscheiden – durch Krankheit, Unfall oder plötzlichen Tod. Eine durchdachte Nachfolgeplanung schließt auch diese Lücke.
Wer früh beginnt, hat die Wahl. Wer wartet, übergibt unter Druck.
Ergänzende Leistungen
Manchmal stellt sich heraus, dass vor der Nachfolge andere Themen geklärt werden müssen: die Zusammenarbeit der Generationen, ungelöste Konflikte im Unternehmen oder in der Familie, die Führungsstruktur selbst. Auch dafür sind wir da.
Strategische Begleitung für Unternehmerfamilien – bei Generationenkonflikten, Führungsfragen und der Entwicklung der nächsten Generation.
Mehr erfahren →Wenn Konflikte bereits eskaliert sind oder zu eskalieren drohen: Mediation als vertraulicher, außergerichtlicher Weg zu tragfähigen Lösungen.
Mehr erfahren →Aus dem Blog
Häufige Fragen
Idealerweise mehrere Jahre vor dem geplanten Übergabetermin – fünf bis sieben Jahre sind keine Seltenheit. Je früher, desto mehr Gestaltungsspielraum besteht: für steuerliche Optimierung, für die Vorbereitung der nachfolgenden Person und für die offenen Familiengespräche, die Zeit brauchen.
Beides ist lösbar. Bei mehreren Interessierten geht es darum, Eignung, Rollen und Verantwortlichkeiten klar zu definieren. Wenn niemand übernehmen will oder kann, ist ein externer Verkauf oft die bessere Lösung – und kein Scheitern. Wichtig ist, dass diese Gespräche offen geführt werden, bevor Entscheidungen festgelegt sind.
Über Ausgleichszahlungen, rechtzeitig aufgebautes Ausgleichsvermögen und klare erbrechtliche Regelungen – gestaltet mit Notar:in und Steuerberater:in. Unser Beitrag ist es, die Familie zu einem gemeinsamen Verständnis davon zu führen, was in der jeweiligen Situation fair bedeutet. Das ist oft das Schwierigste – und das Wichtigste.
Das variiert je nach Phase und Thema. Manche Gespräche führen wir zunächst nur mit der übergebenden Generation, manche gemeinsam mit Nachfolger:innen, manche mit der ganzen Familie. Es gibt keine feste Formel – wir entwickeln das gemeinsam im ersten Gespräch.
Nein. Steuerliche und rechtliche Gestaltung übernehmen unsere Kooperationspartner:innen in Steuerberatung und Notariat. Wir koordinieren das Zusammenspiel und begleiten die Seite, die Verträge nicht abdecken können: Klarheit, Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit in der Familie.
Vollständig vertraulich und unverbindlich. Das erste Gespräch kostet nichts außer Zeit – und verpflichtet zu nichts. Viele beginnen damit, einfach zu erzählen, wo sie gerade stehen. Das reicht als Anfang.
Wer früh beginnt, hat die Wahl – wer wartet, übergibt unter Druck. Reden wir, solange Sie gestalten können.
Gespräch vereinbaren
Der erste Schritt
Viele beginnen einfach damit, zu erzählen, wo sie gerade stehen. Das reicht als Anfang. Das erste Gespräch ist vertraulich und kostet nichts.Dr. Robert Waldl, MBAFamilieninterne Nachfolge · Unternehmensverkauf · Mediation
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